vita:

Stephan Mundi wurde als Spross einer ungarisch- / münchnerischen Künstlerfamilie 1971 in Tegernsee geboren.  Sein Großvater Béla Mundi, ein bekannter Münchner Musiker, führte Stephan Mundi schon im Kindesalter in die Welt der Musik sowie der Malerei in Acryl und Öl ein. Mundi erschuf in den folgenden Jahren einige Werke in Öl, Acryl sowie in Kohle und stellte diese im privaten Kreis aus.

Im Alter von 17 Jahren entschied sich Mundi für den Wechsel zur Musik und war bis 2011 Sänger in verschiedenen Formationen. Höhepunkt der musikalischen Tätigkeit war die Komposition des Debütantinnen-Ehrenwalzers „rêve de chrysanthème“ für den Chrysanthemenball 2008 in München, welcher in diesem Jahr auch dort uraufgeführt wurde.
Seit Ende 2017 widmet sich Mundi wieder seiner ersten „Liebe“, der  Malerei. In der Zeit von 2017 bis 2019 sind über 400 Werke in Acryl, Öl, Pastell und Kohle auf Leinwand und Papier entstanden (Stand Oktober 2019), von welchen einige Arbeiten ab 2018 erfolgreich in verschiedenen Ausstellungen in Rom, New York und Oberbayern gezeigt wurden.

kunsthistoriker Dietmar H. Kroepel über stephan mundi:

"Stephan Mundi ist ein Getriebener. Als Mensch sowieso, als Künstler zusätzlich determiniert durch seine Erlebnisse – schmerzhafte wie erkenntnisreiche. In jedem Betrachter wird, wenn auch vielfach im Unterbewusstsein, bei der Beschäftigung mit der mundischen Bildwelt, eine gleichempfundene Stimmung evoziert. Dieser Künstler muss in den Orkus hinabgestiegen sein, um solche schlüssigen aber nicht geschlossenen Werke schaffen zu können.

Der Malbeginn startet oft als ein informeller, in der Manier eines Berserkers greift der Künstler zu Farbe, Pinsel oder Spachtel und lässt zunächst Strukturen entstehen, die ob ihrer Mehrdimensionalität schon bald konkrete reale Bilder im Bewusstsein des Malers erwecken. Dies ist der Moment, wo der Prozess des „sich frei Malens“, also die reinste Emotio, auf eine Ratio trifft, also durch das Gesehene beim Künstler, gesteuert wird.  Nuancen, Farblichkeiten, bei Figurationen auch das Inkarnat und vor allem Umrandungen werden herausgearbeitet. Tritt beim Künstler eine kontemplative Ruhe ein, so steht ein Bild kurz vor der Fertigstellung. Würde er etwas zu früh den Malvorgang beenden oder ihn auch nur einen Augenblick weiter fortführen, so käme das Kunstwerk nicht zu dieser exakten Bildwirkung. Genau der eine Augenblick einer Emotion wird festgehalten.

Die große künstlerische Sicherheit des Malers wird hier sichtbar und dies spürt der Rezipient. Er kann eintauchen in die Gefühlswelt des Malers. Er kann seine eigene Befindlichkeit daraus ableiten, entgegenstellen oder einhergehen. Immer aber nimmt der Betrachter bei solchartigen Werken eine emotionale Haltung ein. Man muss, ob man will oder nicht, seinen eigenen Standpunkt vor dem Angesicht des Bildes definieren.

Wenn dies eine Kunst vermag zu leisten, dann bleibt sie nicht oberflächlich. Bietet sie dazu noch eine spürbare Ästhetik, so geht auch diese konträr zur Oberflächlichkeit. In Schönheit verhaftete, innere Erfahrungen, sind immer ein Erlebins, höchst individuell und persönlich."

Dietmar-H. Kroepel

Künstlerischer Werdegang:

1971: In tegernsee / bayern geboren

1982: erste schritte malen in öl

1984: landschaftliche bleistiftzeichnungen, abstrakte malerei in öl

ab 1988: sänger in versch. bands

2007: kompostion "reve de chrysantheme"

2008: uraufführung des ehrenwalzers "reve de chrysantheme" chrysanthemenball münchen

bis 2011: verschiedene bands, blues, rock, funk - u. a. eigene Kompositionen & texte

2017: abstrakte malerei auf leinwand in acryl, pastell & kohle

2018: Gmeindschaftsausstellungen in Rom
Gemeindschaftsausstellungen in New York (u.A. Art Expo 2018 in New York)
65. Kunstausstellung Bayrischzell
Finalist "Global Art Awards Dubai"

2019: Soloausstellung "Stephan Mundi", Agatharied, Bayern
66. Kunstausstellung Bayrischzell
Nominiert für den Palm-Art-Award 2019